fmfm Friseurin des Monats: Beate Ueter-Dahlmann

Das Wort „Stillstand“ kennt sie nicht. Seit über 20 Jahren hat Beate Ueter-Dahlmann ihren Salon Haarmonie im beschaulichen münsterländischen Nordwalde kontinuierlich ausgebaut. Knapp 30 Mitarbeiter zählen mittlerweile zu ihrem Team. Zeigt, dass sich ihr selbst erarbeitetes Ausbildungskonzept bestens bewährt! Dieses sieht u. a. vor, dass Auszubildende bereits vor dem ersten Tag ihrer Lehre an Trainingsabenden teilnehmen, um nicht ins kalte Wasser hüpfen zu müssen. Jeder Azubi hat einen Paten und steht im regelmäßigen Check-up mit der Chefin. Die Teamstruktur im Salon Haarmonie ist vorbildlich, hier greift alles wie in einem Zahnrad ineinander! Jeder Mitarbeiter ist gleich wichtig, aber nicht unersetzbar! Nur so funktioniert der tägliche Ablauf in einem so großen Salon erfolgreich. Beate Ueter-Dahlmann ist übrigens die Erste, die sich vor sieben Jahren durch die Friseurklassifizierung Deutschland auszeichnen ließ. Erst vor kurzem absolvierte sie ihre vierte Prüfung mit großem Erfolg.

Beate Ueter-Dahlmann

Beate Ueter-Dahlmann

BEATE UETER-DAHLMANN

Darüber habe ich mich in 2017 bisher am meisten gefreut…
...natürlich über die positive Entwicklung des Salons. Unser Teamgeist, die konsequente Weiterbildung und der kontinuierliche Fleiß: immer noch die solideste Basis für unseren Erfolg.

Diesen Look style ich momentan am liebsten…
...kürzere Damenhaarschnitte mit kühlen und warmen Farbverläufen sowie mittlere Haarlängen, die bewegter und cooler im Finish liegen.

Meine Mitarbeiter motiviere ich mit…
...den besten Voraussetzungen zur perfekten Arbeit. Von der guten Organisation, schönen offenen Räumlichkeiten, entsprechendem Lohn, Fortbildungen (auch mal innerhalb der Arbeitszeit) und natürlich mit Anerkennung und Lob. Unsere Ideenabteilung, deren Personal immer mal wieder wechselt, um alle in das Boot zu holen, ist für die Mitarbeiter ein Anreiz, Ideen selber zu verwirklichen.

Die allgemeine Ausbildungssituation im Friseurhandwerk ist für mich…
...schwierig, jedoch nicht aussichtslos! Wir, also unser Unternehmen, muss sich bei den Bewerbern vorstellen.

Facebook und Instagram bedeuten für meinen Erfolg…
...dass ich kostenlose Werbung erstellen kann und besonders den Nachwuchs fördern kann. Unsere Kunden sprechen uns positiv darauf an und die Neukundenentwicklung bei jüngeren Kunden ist gut. Nur über diesen Weg kann dieses Publikum erreicht werden, denn von Annoncen in der Zeitung müssen wir uns doch allmählich verabschieden.

Das müsste die Friseurindustrie noch erfinden…
...dass die Haare immer schön gesund bleiben, auch wenn man permanente Farben und Umformungen macht.

Es lohnt sich Friseur zu werden, weil…
​...es einfach sehr viel Spaß macht, mit unserem künstlerischen Handwerksberuf Menschen zu verschönern und zu verwöhnen. Des weiteren hat man „live“ mit Menschen zu tun. Der Umgang mit Kunden und Personal ist einfach schön und manchmal auch eine Herausforderung.

Ein Tag war für mich erfolgreich, wenn…
...alles erledigt wurde, was ich mir vorgenommen habe. Typisch deutsch!!

Für unsere Branche wünsche ich mir…
​...
eine neue Ausbildungsverordnung! Außerdem wäre es klasse, wenn wir dem Kunden „mehr“ in Rechnung stellen könnten, damit unsere tollen Leute noch mehr verdienen.

Wenn ich nicht Friseur geworden wäre...
...dann hätte ich heute…keine Ahnung, einen Beruf mit Praxis und Management.

 





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