Zentralverband: Positive Tarifgespräche mit ver.di

Der Zentralverband bestätigt in einer heutigen Pressemeldung positive Gespräche, die gestern in Berlin mit Vertretern der Gewerkschaft ver.di stattgefunden haben. In Bayern gibt es laut ver.di bereits konkrete Teilerfolge in Sachen Anhebung der Ausbildungsvergütung.

Zentralverband Friseurhandwerk und ver.di tagten in Berlin

Zentralverband Friseurhandwerk und ver.di tagten in Berlin

In Berlin ging es gestern zum einen um den geplanten zweiten Mindestentgelttarifvertrag, der für die gesamte deutsche Friseurbranche gelten soll und auf den sich gestern alle Vertreter von ver.di und der im Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks zusammengeschlossenen Landesinnungsverbände verständigt haben sollen.

Auch das Ziel, die Ausbildungsvergütungen im Friseurhandwerk bundesweit anzuheben, wurde in den vergangenen Tagen bereits zwischen mehreren Landesinnungsverbänden und Verdi positiv weiterverhandelt. Einzelheiten teilte der Zentralverband jedoch leider nicht mit. 

Friseurhandwerk Bayern: Teilerfolg für Auszubildende

Allerdings ist auf der Website www.besondere-dienste.verdi.de nachzulesen, dass die Gewerkschaft bereits am 29. Januar einen Teilerfolg bei der ersten Tarifverhandlung für höhere Ausbildungsvergütungen im bayerischen Friseurhandwerk erreichten konnte. Demnach sollen die Ausbildungsvergütungen zum 1. August 2018 auf 500 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 590 Euro im zweiten und 745 Euro im dritten Ausbildungsjahr steigen. Ab 1. August 2019 sollen die Ausbildungsvergütungen dann nochmals um weitere 15 Euro in jedem Ausbildungsjahr erhöht werden.

„Bei der Erhöhung der Urlaubsdauer von derzeit 23 Tagen auf 30 Tage, bei der bezahlten Freistellung für die Vorbereitung auf die Gesellenprüfung 1 und 2, beim Fahrtkostenzuschuss, und einigen anderen Themen konnten wir noch keine Ergebnisse erreichen“, sagt der zuständige ver.di-Sekretär Kai Winkler. Nach dem Willen der Arbeitgeber soll es nicht mehr Urlaub geben. Dieser sei aber dringend erforderlich, sagt Gewerkschafter Winkler. „Deshalb müssen wir uns gemeinsam stark machen! Mehr Azubis in der Gewerkschaft bedeutet auch mehr Durchsetzungskraft gegenüber den Arbeitgebern.“

Der nächste Verhandlungstermin soll im April 2018 stattfinden.





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